Gemeinschaft

Ein gewisses Maß an körperlichen und mentalen Schmerz ist unvermeidbar – und doch gibt es Schmerzen in der Trauer, die übersteigen das “Aushaltbare”. Menschen in unserem Kulturkreis neigen dann dazu, den Schmerz, die Ohnmacht, die Schlaflosigkeit “weg-machen” zu wollen (oft mit Hilfe von Medikamenten, deren Nebenwirkungen billigend in Kauf genommen werden). Wer sich niedergeschlagen und ohne Kraft zum Weiterleben fühlt, kann das “Heilende” des gemeinschaftlichen Singen erleben. Auch wenn dabei die Traurigkeit ins Fließen kommt, so hebt das Tragende der Gemeinschaft aus der Isolation der Trauer heraus.

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